Berühmte Maler des 16. bis 18. Jahrhunderts

Rubens läßt Auftragsmalereien in seiner Werkstatt von angestellten Malern ausführen, da er selbst nicht die erteilten Aufträge alle realisieren kann. Im Prinzip die erste Massenfertigung in der Malerei!
Claude Lorrain gilt als erster Vertreter der klassischen Landschaftsmalerei.
Angelika Kauffmann ist die erste bedeutende Malerin in der Kunstgeschichte.
Die „nackte Maya“ von Francisco de Goya gilt als eine der ersten erotischen Darstellungen der Kunstgeschichte. Er wurde damals von der Inquisition verfolgt und mußte ins Ausland flüchten.

Caravaggio

Der Magier des Schattens

Michelangelo Merisi, bekannt als Caravaggio, wurde am 29. September 1571 in Mailand geboren (sein Beiname stammt vom Heimatort seiner Eltern). Er war der radikalste Erneuerer der italienischen Malerei und begründete den barocken Tenebrismus.

Licht und Schatten

Sein Stil war geprägt vom extremen Chiaroscuro (Hell-Dunkel). Er setzte Schlaglichter wie Scheinwerfer ein, um dramatische Kontraste zu erzeugen. Caravaggio brach mit der idealisierten Schönheit der Renaissance; er malte Heilige mit schmutzigen Füßen und nutzte Menschen von der Straße als Modelle. Dies brachte ihm sowohl Ruhm als auch heftige Kritik der Kirche ein.

Ein Leben auf der Flucht

Sein Privatleben war so dramatisch wie seine Kunst. Er war bekannt für sein hitziges Temperament und seine Verwicklungen in Schlägereien. Nachdem er 1606 in Rom einen Mann im Duell getötet hatte, verbrachte er den Rest seines Lebens auf der Flucht durch Neapel, Malta und Sizilien. Er starb am 18. Juli 1610 in Porto Ercole, kurz bevor ihn die Begnadigung des Papstes erreichte.

Peter Paul Rubens

Der Fürst der Maler

Peter Paul Rubens wurde am 28. Juni 1577 in Siegen (Westfalen) geboren, wuchs jedoch ab seinem zehnten Lebensjahr in Antwerpen auf. Er war nicht nur ein genialer Künstler, sondern auch ein hochgebildeter Diplomat, der in den Zentren der europäischen Macht verkehrte.

Dynamik und Lebensfreude

Sein Stil ist der Inbegriff des Barock: Er malte monumentale Kompositionen voller Dynamik, Bewegung und leuchtender Farben. Weltberühmt ist seine Darstellung des menschlichen Körpers – die „Rubensfiguren“ zeugen von Üppigkeit und Vitalität. Sein Aufenthalt in Italien prägte ihn tief; dort studierte er die Meister der Renaissance und die Lichteffekte Caravaggios.

Ein europäisches Gesamtkunstwerk

In seiner riesigen Werkstatt in Antwerpen beschäftigte er zahlreiche Gehilfen, um die enorme Nachfrage europäischer Fürstenhöfe zu bedienen. Er schuf sowohl religiöse Altarbilder als auch mythologische Szenen und Porträts. Rubens starb am 30. Mai 1640 in Antwerpen als einer der wohlhabendsten und einflussreichsten Künstler seiner Zeit.

Peter Paul Rubens: Selbstporträt (ca.1623/1630). Rubenshuis, Antwerpen
Peter Paul Rubens: Selbstporträt (ca.1623/1630). Rubenshuis, Antwerpen

Nicolas Poussin

Der Philosoph unter den Malern

Nicolas Poussin wurde im Juni 1594 in Les Andelys in der Normandie geboren. Er gilt als der Begründer des heroischen Klassizismus und prägte die französische Kunsttheorie über Jahrhunderte hinweg.

Die Ordnung der Vernunft

Nach seiner Ausbildung in Paris zog es ihn 1624 dauerhaft nach Rom, wo er fast sein gesamtes Leben verbrachte. Im Gegensatz zur dramatischen Unruhe des Barock suchte Poussin nach Klarheit, Logik und strenger Komposition. Seine Werke basieren oft auf antiken Mythen oder biblischen Szenen und zeichnen sich durch eine kühle Farbigkeit und statische Harmonie aus. Er malte nicht für die breite Masse, sondern für einen kleinen Kreis von Gelehrten, die seine tiefgründigen Allegorien zu schätzen wussten.

Vermächtnis

Poussin betrachtete die Malerei als eine geistige Tätigkeit; jedes Element im Bild musste eine rationale Bedeutung haben. Als „Erster Maler des Königs“ unter Ludwig XIII. beeinflusste er die Gründung der französischen Akademie maßgeblich. Nicolas Poussin starb am 19. November 1665 in Rom.

Anthonis van Dyck

Der Meister der Eleganz

Anthonis van Dyck wurde am 22. März 1599 in Antwerpen geboren. Er galt als Wunderkind und trat bereits als Jugendlicher in die Werkstatt von Peter Paul Rubens ein, wo er schnell zum wichtigsten Mitarbeiter und Meisterschüler aufstieg.

Glanz am englischen Hof

Nach Reisen durch Italien, wo er den Stil Tizians studierte, wurde er 1632 Hofmaler des englischen Königs Karl I. in London. Van Dyck revolutionierte das Porträt: Er verlieh seinen Modellen eine zuvor unerreichte Vornehmheit, Grazie und psychologische Tiefe. Sein lockerer Pinselstrich und die Darstellung kostbarer Stoffe machten ihn zum begehrtesten Maler des europäischen Adels. Der „Van-Dyck-Bart“ und eine spezielle rötlich-braune Farbe (Van-Dyck-Braun) sind bis heute nach ihm benannt.

Vermächtnis

Sein aristokratischer Stil prägte die englische Porträtmalerei für mehr als 150 Jahre. Anthonis van Dyck starb am 9. Dezember 1641 im Alter von nur 42 Jahren in London und wurde in der St. Paul’s Cathedral beigesetzt.

Diego Velázquez

Der Maler der Maler

Diego Rodríguez de Silva y Velázquez wurde am 6. Juni 1599 in Sevilla geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Porträtisten der Kunstgeschichte und als unangefochtener Meister der visuellen Realität.

Karriere am Hofe

Nach seiner Ausbildung bei Francisco Pacheco wurde er 1623 Hofmaler von König Philipp IV. in Madrid. Velázquez verbrachte fast sein gesamtes Leben am spanischen Hof, wo er die königliche Familie in psychologisch tiefgründigen Porträts verewigte. Sein Stil entwickelte sich von einem frühen, dunklen Realismus zu einer freien, fast skizzenhaften Malweise, die Licht und Atmosphäre meisterhaft einfing. Sein Hauptwerk Las Meninas (1656) ist ein komplexes Spiel mit Perspektive und Realität, das Künstler bis heute fasziniert.

Vermächtnis

Velázquez’ Fähigkeit, die Würde seiner Modelle – ob König oder Hofnarr – festzuhalten, war beispiellos. Er beeinflusste spätere Größen wie Goya, Manet und Picasso zutiefst. Diego Velázquez starb am 6. August 1660 in Madrid.

Porträt der achtjährigen Infantin Margarita Teresa in blauem Kleid, 1659, Öl auf Leinwand; Kunsthistorisches Museum, Wien
Porträt der achtjährigen Infantin Margarita Teresa in blauem Kleid, 1659, Öl auf Leinwand; Kunsthistorisches Museum, Wien

Claude Lorrain

Der Lichtdichter der Landschaft

Claude Lorrain (eigentlich Claude Gellée) wurde um das Jahr 1600 in Chamagne, Lothringen, geboren. Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen und zog schon früh nach Italien, wo er zunächst als Küchenjunge in der Werkstatt des Malers Agostino Tassi arbeitete, bevor er selbst dessen Schüler wurde.

Die Erfindung der Sehnsucht

In Rom wurde Lorrain zum bedeutendsten Landschaftsmaler des Barock. Er spezialisierte sich auf die „ideale Landschaft“: Harmonische Kompositionen, in denen antike Architektur und biblische oder mythologische Szenen in ein goldenes, atmosphärisches Licht getaucht sind. Sein revolutionärstes Element war die Darstellung der Sonne selbst – oft als Lichtquelle direkt im Zentrum des Bildes über dem Horizont, was eine beispiellose Tiefenwirkung und Stimmung erzeugte.

Vermächtnis

Seine Werke beeinflussten die Gartenkunst und die Malerei (insbesondere William Turner) über Jahrhunderte. Um seine Originale vor Fälschungen zu schützen, dokumentierte er sie im Liber Veritatis. Claude Lorrain starb am 23. November 1682 in Rom.

Die Verstoßung der Hagar (1668) von Claude Lorrain
Die Verstoßung der Hagar (1668) von Claude Lorrain

Rembrandt van Rijn

Der Magier des Lichts

Rembrandt Harmenszoon van Rijn wurde am 15. Juli 1606 in Leiden geboren. Als Sohn eines Müllers brach er sein Studium an der Universität ab, um sich ganz der Malerei zu widmen, und zog 1631 in das florierende Amsterdam.

Meister der Seele und des Schattens

Rembrandts Werk zeichnet sich durch eine psychologische Tiefe aus, die in der Kunstgeschichte ihresgleichen sucht. Er perfektionierte das Chiaroscuro (Hell-Dunkel), um Emotionen und Fokus zu lenken. Sein wohl berühmtestes Werk, Die Nachtwache (1642), revolutionierte das Gruppenporträt durch dramatische Bewegung und Lichtführung. In seinen über 80 Selbstporträts dokumentierte er schonungslos seinen eigenen Alterungsprozess und sozialen Abstieg.

Triumph und Tragödie

Trotz frühen Reichtums führten sein aufwendiger Lebensstil und persönliche Schicksalsschläge – wie der Tod seiner Frau Saskia und seiner Kinder – schließlich in den Bankrott. Dennoch blieb seine Schaffenskraft ungebrochen; sein Spätstil wurde immer freier und pastoser. Rembrandt starb verarmt am 4. Oktober 1669 in Amsterdam.

Rembrandt Selbstporträt, 1660, Kenwood House in London
Rembrandt Selbstporträt, 1660, Kenwood House in London

Jan Vermeer

Der Magier der Stille

Johannes Vermeer wurde am 31. Oktober 1632 in Delft getauft. Er verbrachte sein gesamtes Leben in dieser niederländischen Stadt, wo er als Kunsthändler und Maler tätig war. Obwohl er zu Lebzeiten ein angesehenes Mitglied der St.-Lukas-Gilde war, blieb sein Gesamtwerk mit nur etwa 35 erhaltenen Gemälden sehr schmal.

Perfektion im Detail

Vermeer ist berühmt für seine Genreszenen, die meist Frauen in lichtdurchfluteten Innenräumen bei alltäglichen Tätigkeiten zeigen. Seine Meisterschaft liegt in der Darstellung von Licht und Textur. Er nutzte kostbarste Pigmente wie natürliches Ultramarin, um eine fast fotorealistische Brillanz zu erzeugen. Werke wie Das Mädchen mit dem Perlenohrring oder Dienstmagd mit Milchkrug strahlen eine zeitlose, meditative Ruhe aus.

Wiederentdeckung

Nach seinem Tod am 15. Dezember 1675 in Delft geriet Vermeer zunächst in Vergessenheit, da er kaum Schüler hinterließ. Erst im 19. Jahrhundert wurde er wiederentdeckt und gilt heute als einer der größten Maler des Barock.

Jan Vermeer - Das Mädchen mit dem Perlenohrring (etwa 1665)
Jan Vermeer – Das Mädchen mit dem Perlenohrring (etwa 1665)

Jean-Antoine Watteau

Der Poet des Augenblicks

Jean-Antoine Watteau wurde am 10. Oktober 1684 in Valenciennes geboren, das kurz zuvor an Frankreich gefallen war. Er war die Schlüsselfigur des französischen Rokoko und revolutionierte die Kunstwelt des 18. Jahrhunderts mit einer völlig neuen Bildgattung.

Die Erfindung der Fête Galante

Nach seinem Umzug nach Paris entwickelte Watteau die sogenannten Fêtes galantes. Diese Gemälde zeigen die Pariser Gesellschaft in idyllischen Parklandschaften, oft maskiert oder in Kostümen der Commedia dell’arte. Sein Stil zeichnete sich durch einen federleichten Pinselstrich und eine silbrig-schimmernde Farbigkeit aus. Doch hinter der scheinbaren Heiterkeit seiner Werke, wie etwa bei der Einschiffung nach Kythera (1717), liegt oft eine subtile Melancholie über die Vergänglichkeit des Augenblicks.

Vermächtnis

Trotz seiner kränklichen Konstitution und seines frühen Todes blieb sein Einfluss auf das Kunstgewerbe und die Malerei des Rokoko ungeheuer groß. Watteau starb am 18. Juli 1721 im Alter von nur 36 Jahren an Tuberkulose in Nogent-sur-Marne.

Angelika Kauffmann

Der europäische Star des Klassizismus

Angelika Kauffmann wurde am 30. Oktober 1741 in Chur (Schweiz) geboren. Als Tochter eines Malers galt sie als Wunderkind und wurde sowohl in der Malerei als auch in der Musik ausgebildet.

Weltruhm in London und Rom

Bereits in jungen Jahren reiste sie durch Italien und zog 1766 nach London. Dort feierte sie beispiellose Erfolge und wurde 1768 als eine von nur zwei Frauen zu den Gründungsmitgliedern der Royal Academy of Arts ernannt. Kauffmann spezialisierte sich auf die prestigeträchtige Historienmalerei sowie auf elegante Porträts. Ihr Stil ist geprägt von klassizistischer Klarheit und einer besonderen Anmut. 1782 kehrte sie nach Rom zurück, wo ihr Atelier zum Treffpunkt der geistigen Elite Europas wurde; unter anderem war sie eng mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet.

Vermächtnis

Als eine der wenigen Frauen ihrer Zeit erlangte sie internationale Unabhängigkeit und Anerkennung. Angelika Kauffmann starb am 5. November 1807 in Rom. Ihr Begräbnis wurde von dem berühmten Bildhauer Antonio Canova organisiert und war eines der glanzvollsten, das je einem Künstler in Rom zuteilwurde.

Angelika Kauffmann, Selbstbildnis mit Büste der Minerva, 1780–1781, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Bündner Kunstmuseum, Chur
Angelika Kauffmann, Selbstbildnis mit Büste der Minerva, 1780–1781, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Bündner Kunstmuseum, Chur

Francisco de Goya

Zwischen Glanz und Finsternis

Francisco de Goya wurde am 30. März 1746 in Fuendetodos bei Saragossa geboren. Er stieg zum bedeutendsten spanischen Künstler seiner Zeit auf und wurde 1789 zum Ersten Hofmaler Karls IV. ernannt.

Der Chronist der Seele

Goyas Werk vollzog eine dramatische Wandlung. Begann er mit heiteren Rokoko-Szenen und brillanten Porträts des Adels, veränderte eine schwere Krankheit im Jahr 1792, die ihn völlig taub zurückließ, seine Sicht auf die Welt. Er wandte sich dem Abgründigen zu. In seinen berühmten Grafiken wie den Caprichos und seinen monumentalen Gemälden wie Die Erschießung der Aufständischen (1814) kritisierte er schonungslos Aberglauben, Krieg und menschliche Grausamkeit.

Die „Schwarzen Bilder“

In seinem Spätwerk, den sogenannten Pinturas Negras (Schwarze Bilder), schuf er albtraumhafte Visionen, die direkt an der Wand seines Hauses entstanden. Mit seinem freien Pinselstrich und seinem radikalen Subjektivismus gilt er als Wegbereiter des Impressionismus und Expressionismus. Goya starb am 16. April 1828 im Exil in Bordeaux, Frankreich.

Die nackte Maja von Francisco de Goya, 1795–1800, Museo del Prado, Madrid
Die nackte Maja von Francisco de Goya, 1795–1800, Museo del Prado, Madrid

Jacques-Louis David

Der Pinsel der Revolution

Jacques-Louis David wurde am 30. August 1748 in Paris geboren. Er gilt als der unangefochtene Wegbereiter des Klassizismus, der die Schnörkel des Rokoko durch strenge Formen und moralische Ernsthaftigkeit ersetzte.

Kunst im Dienst der Politik

Sein Stil war geprägt von heroischer Klarheit und anatomischer Präzision. Mit Meisterwerken wie Der Schwur der Horatier (1784) schuf er die visuelle Sprache der Französischen Revolution. David war nicht nur Künstler, sondern auch aktiver Politiker und ein enger Vertrauter Robespierres. Nach dessen Sturz entkam er nur knapp der Hinrichtung und fand in Napoleon Bonaparte einen neuen Helden. Als dessen Hofmaler schuf er monumentale Propagandawerke wie Die Krönung Napoleons I..

Exil und Vermächtnis

Nach dem endgültigen Sturz Napoleons musste David Frankreich verlassen. Er verbrachte seine letzten Jahre im Exil in Brüssel, wo er am 29. Dezember 1825 verstarb. Seine strengen Kompositionsregeln prägten die europäische Kunstakademie über Generationen hinweg.

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein

Der Maler der Dichter

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein wurde am 15. Februar 1751 in Haina (Hessen) geboren. Er entstammte einer weitverzweigten hessischen Künstlerfamilie, weshalb er zur Unterscheidung oft als „Goethe-Tischbein“ bezeichnet wird.

Italien und die Freundschaft mit Goethe

Nach seiner Ausbildung in Kassel, Hamburg und Bremen zog es ihn nach Italien. Dort wurde er 1789 Direktor der Kunstakademie in Neapel. Sein Leben und Werk sind untrennbar mit Johann Wolfgang von Goethe verbunden. Die beiden Künstler reisten 1786 gemeinsam durch Italien. Aus dieser Zeit stammt Tischbeins berühmtestes Gemälde: Goethe in der Campagna (1787). Es zeigt den Dichter als idealisierten, klassischen Wanderer in einer antiken Ruinenlandschaft und wurde zur Ikone der deutschen Klassik.

Vielseitigkeit und Spätwerk

Tischbein war nicht nur Porträtist, sondern begeisterte sich auch für Archäologie und die Natur. Er gab umfangreiche Stichwerke zu antiken Vasen heraus und widmete sich in seinen späten Jahren in Eutin intensiv der Tiermalerei (Idyllen). Er starb am 26. Juni 1829 in Eutin.

Goethe in der römischen Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787, Städel Museum in Frankfurt am Main
Goethe in der römischen Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787, Städel Museum in Frankfurt am Main

Leave a Reply