Malen mit Aquarellstiften: 5 Techniken und 3 Übungen

Du hast einen Kasten Aquarellstifte gekauft. Aber jetzt weißt du nicht wie du damit richtig arbeitest. Kein Problem. Das Malen mit Aquarellstiften ist der einfachste Einstieg in die Aquarellwelt. Du hältst einen Stift wie beim Zeichnen. Du kennst die Bewegung schon. Neu ist nur der Pinsel mit Wasser. Und genau das macht aus deiner Zeichnung ein kleines Aquarell. In diesem Artikel lernst du alle wichtigen Techniken. Du bekommst drei Übungen zum Nachmalen. Und du weißt am Ende welche Fehler du besser vermeidest.

Malen mit Aquarellstiften
Malen mit Aquarellstiften

Was Aquarellstifte eigentlich sind

Aquarellstifte sehen aus wie normale Buntstifte. Der Unterschied liegt in der Farbmine. Eine normale Buntstiftmine besteht aus Pigmenten und einem festen Bindemittel. Meistens Wachs oder Fett. Diese Mine lässt sich nicht mit Wasser lösen. Eine Aquarellstiftmine besteht aus Pigmenten und einem wasserlöslichen Bindemittel. Wenn du mit Wasser über die trockene Farbe gehst löst sich das Bindemittel auf. Die Pigmente verteilen sich mit dem Wasser. Es entsteht ein Aquarelleffekt.

Beide Stifttypen tragen einen Holzmantel. Von außen sind sie kaum zu unterscheiden. Nur ein kleines Pinselzeichen auf dem Stift zeigt an dass es sich um einen Aquarellstift handelt. Wenn du tiefer in die klassische Technik einsteigen willst schau in meinen Grundlagenartikel Aquarellmalerei.

Was du zum Malen mit Aquarellstiften brauchst

Die Ausstattung ist klein. Fünf Dinge reichen völlig.

Erstens ein Set Aquarellstifte. Für den Anfang reichen 12 bis 24 Farben. Bekannte Marken sind Faber-Castell Albrecht Dürer Staedtler karat aquarell Caran d’Ache Museum Aquarelle oder Derwent Watercolour. Für Einsteiger tut es auch ein günstiges Set aus dem Bastelladen. Wichtig ist nur dass wirklich Aquarellstifte drin sind. Nicht normale Buntstifte.

Zweitens ein Pinsel. Entweder ein normaler Rundpinsel mit Wasserglas. Oder ein Wasserpinsel mit eingebautem Tank. Zum Unterschied gleich mehr.

Drittens Aquarellpapier ab 200 Gramm pro Quadratmeter. Besser 300 Gramm. Normales Kopierpapier wellt sich sofort. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag Aquarellpapier.

Viertens ein Wasserglas. Nimm ein sauberes großes Glas. Wechsle das Wasser sobald es trüb wird.

Fünftens ein weißer Radiergummi. Damit korrigierst du Vorzeichnungen bevor du mit Wasser drübergehst.

Wenn du vorher noch nie mit klassischen Farben gearbeitet hast lies ergänzend meinen Beitrag Wasserfarben malen. Dort geht es um Farbkasten und Näpfchen.

Wasserpinsel oder normaler Pinsel was ist besser

Für das Malen mit Aquarellstiften gibt es zwei Pinselvarianten. Beide haben ihren Platz. Hier siehst du die Unterschiede.

Der Wasserpinsel. Ein Kunststoffgriff der wie ein Tank funktioniert. Du füllst ihn mit Wasser. Wenn du auf den Griff drückst kommt langsam Wasser aus der Spitze. Der Vorteil. Kein extra Wasserglas nötig. Perfekt für unterwegs. Das Skizzenbuch im Café ist plötzlich möglich. Der Nachteil. Wenig Wasser für große Flächen. Die Spitze ist meistens synthetisch und eher weich.

Der normale Rundpinsel mit Wasserglas. Klassisch und flexibel. Du hast so viel Wasser wie du brauchst. Größere Flächen werden gleichmäßiger. Der Nachteil. Du brauchst immer ein Glas Wasser griffbereit. Nicht ideal für unterwegs.

Mein Tipp. Zuhause arbeitest du mit einem normalen Pinsel und einem Wasserglas. Unterwegs nimmst du den Wasserpinsel. So hast du beide Welten. Für den Einstieg reicht ein normaler Rundpinsel in Größe 6 oder 8. Damit gelingen dir alle Techniken die ich gleich zeige.

Wenn du noch unsicher bei den Grundlagen bist schau in meinen Beitrag Aquarell malen für Anfänger.

Die fünf wichtigsten Techniken beim Malen mit Aquarellstiften

Es gibt fünf klassische Techniken. Sie decken alles ab was du am Anfang brauchst. Übe jede Technik einmal auf einem Probeblatt bevor du ein richtiges Bild machst.

Technik 1. Trocken vorzeichnen und mit Wasser verwaschen. Das ist die klassische Grundtechnik. Du zeichnest dein Motiv wie mit einem normalen Buntstift. Dann gehst du mit einem feuchten Pinsel drüber. Die Farbe löst sich und verteilt sich als weiche Fläche. Perfekt für flächige Motive und weiche Verläufe.

Technik 2. Direkt in nasses Papier tunken für intensive Farbe. Feuchte das Papier zuerst an einer Stelle an. Dann tunkst du die Stiftspitze direkt in die nasse Fläche. Die Farbe schießt sofort in das Papier. Sehr intensiv. Ideal für satte Farbtupfer und Blüten.

Technik 3. Stiftspitze in Wasser tauchen und wie Aquarellfarbe malen. Halte die Spitze für eine Sekunde ins Wasserglas. Male dann direkt aufs Papier. Der Stift zieht wie ein sehr feiner Pinsel mit dicker Farbe. Perfekt für feine Linien mit satter Farbe.

Technik 4. Farbe von der Mine abreiben auf Palette. Reibe mit der Stiftspitze über eine weiße Palette oder einen Teller. Der Farbstaub sammelt sich. Nimm ein wenig Wasser dazu. Du hast jetzt flüssige Aquarellfarbe auf der Palette. Mit dem Pinsel malst du damit wie mit klassischer Aquarellfarbe aus dem Kasten.

Technik 5. Kombinieren von trockenen und verwaschenen Bereichen. Male manche Stellen einfach trocken. Verwasche andere komplett. Der Kontrast zwischen fester Zeichnung und weichem Aquarell macht dein Bild spannend. Sehr modern und beliebt in Skizzenbüchern.

Die drei häufigsten Fehler beim Verwaschen

Beim Auftragen von Wasser passieren die meisten Anfängerpannen. Diese drei Fehler vermeidest du am besten von Anfang an.

Fehler 1. Zu viel Wasser auf dem Pinsel. Der Pinsel soll feucht sein. Nicht tropfnass. Wenn zu viel Wasser aufs Papier kommt löst sich zu viel Pigment auf einmal. Die Farbe schwimmt weg. Dein Motiv wirkt blass und ausgewaschen. Streiche den Pinsel immer am Glasrand ab bevor du ihn zum Papier führst.

Fehler 2. Zu oft über die gleiche Stelle streichen. Ein guter Wash gelingt in einem Zug. Zwei Züge sind noch ok. Bei drei oder vier Zügen holst du die Farbe wieder vom Papier ab. Das Ergebnis wird fleckig und trüb. Zieh lieber einmal sauber durch und lass die Farbe in Ruhe.

Fehler 3. Nicht warten bis die Fläche trocken ist. Wenn du neue nasse Farbe auf eine schon leicht angetrocknete Fläche setzt entstehen wolkige harte Ränder. Diese heißen Blooms. Warte immer bis eine Fläche komplett durchgetrocknet ist bevor du die nächste Schicht setzt. Fühlt sich nichts mehr kalt an ist die Fläche trocken.

Übung 1 ein einfaches farbiges Blatt in acht Schritten

Diese Übung ist die perfekte erste Anwendung. Du brauchst dafür etwa 10 Minuten. Am Ende hast du ein kleines fertiges Motiv im Skizzenbuch.

Schritt 1. Nimm ein Blatt Aquarellpapier in DIN A5. Skizziere die grobe Umrissform eines Blattes mit einem harten Bleistift. Zum Beispiel ein Ahornblatt oder ein Eichenblatt. Nur der Umriss. Keine Details.

Schritt 2. Nimm einen gelben Aquarellstift. Male die Fläche innerhalb der Umrisslinie komplett aus. In gleichmäßigen Strichen. Die ganze Fläche soll leuchten.

Schritt 3. Nimm einen orangen Aquarellstift. Male die Ränder des Blattes und die Adern mit satten Strichen. Nur an den Rändern. Nicht die ganze Fläche.

Schritt 4. Nimm einen roten oder rostbraunen Stift. Setze kleine Akzente am Blattrand und an den Adern. Ganz sparsam.

Schritt 5. Nimm deinen Pinsel und tauche ihn kurz ins Wasser. Streiche ihn am Glasrand ab. Er soll feucht sein. Nicht tropfnass.

Schritt 6. Fahr mit dem feuchten Pinsel vom hellen Gelb aus in Richtung der dunkleren Bereiche. Die Farben mischen sich weich. Ein sanfter Herbstverlauf entsteht ganz von allein. Lass alles danach etwa 10 Minuten trocknen.

Schritt 7. Setze mit einem dunkelbraunen Aquarellstift die feinen Adern nach. Trocken. Nicht mehr verwaschen. So bekommt das Blatt Struktur.

Schritt 8. Lass alles komplett trocknen. Radiere die restlichen Bleistiftlinien vorsichtig weg. Dein erstes Blatt mit Aquarellstiften ist fertig.

Einfaches Blatt mit Aquarellstiften gemalt
Einfaches Blatt mit Aquarellstiften gemalt

Übung 2 eine Blume in drei Farben in zehn Schritten

Bei der zweiten Übung kombinierst du mehrere Techniken. Perfekt zum Vertiefen.

Schritt 1. Skizziere die grobe Form einer einfachen Blume mit dem Bleistift. Ein Kreis in der Mitte für den Blütenkopf. Fünf bis sechs runde Blätter außen. Ein Stiel mit zwei kleinen Blättern.

Schritt 2. Wähle drei Aquarellstifte. Rosa für die Blütenblätter. Gelb für die Mitte. Grün für den Stiel und die Blätter.

Schritt 3. Male die Blütenblätter mit dem rosa Stift aus. Trage kräftiger am äußeren Rand auf. Innen zum Zentrum hin weniger. So entsteht ein natürlicher Übergang.

Schritt 4. Male die Blütenmitte mit dem gelben Stift kräftig aus.

Schritt 5. Male den Stiel und die Blätter mit dem grünen Stift. Wieder außen kräftiger als innen.

Schritt 6. Nimm deinen Pinsel mit klarem Wasser. Verwasche zuerst die Blütenblätter. Von innen nach außen. Die Farbe verläuft sanft und wird zum Rand hin blasser.

Schritt 7. Wechsle das Wasser. Wasche danach den grünen Stiel und die grünen Blätter. Immer sauberes Wasser für jede neue Farbe.

Schritt 8. Lass alles trocknen. Etwa 10 Minuten.

Schritt 9. Nimm einen dunkleren Rosastift oder einen Rotstift. Setze feine trockene Linien in den Blütenblättern als Aderung. Nicht mehr verwaschen.

Schritt 10. Setze mit dem gelben Stift in der Blütenmitte kleine Punkte. Die Blume wirkt sofort lebendiger. Fertig.

Übung 3 ein kleines Landschaftsbild mit Farbverlaufshimmel in zehn Schritten

Das dritte Übungsbild ist etwas anspruchsvoller. Aber die Wirkung ist enorm. Und du übst gleich mehrere Techniken auf einmal.

Schritt 1. Nimm ein Blatt in DIN A5 oder DIN A4. Zeichne mit dem Bleistift eine Horizontlinie ganz leicht ein. Etwa im unteren Drittel des Papiers.

Schritt 2. Wähle vier Aquarellstifte. Hellblau für den Himmel. Gelb für den Sonnenverlauf. Grasgrün für die Wiese. Dunkelbraun oder Schwarz für die Baumsilhouetten.

Schritt 3. Male den oberen Teil des Himmels mit dem hellblauen Stift in gleichmäßigen Strichen. Nur oben kräftig. Nach unten hin lässt du die Striche immer lichter werden.

Schritt 4. Zwischen dem Blau und der Horizontlinie setzt du einen schmalen gelben Streifen. Der Sonnenaufgang. Nicht flächig. Nur ein paar Striche.

Schritt 5. Nimm deinen Pinsel mit Wasser. Wasche den Himmel von oben nach unten aus. Das Blau geht in Gelb über. Der Verlauf entsteht wie von selbst.

Schritt 6. Lass den Himmel etwa 10 Minuten trocknen.

Schritt 7. Male die Wiese mit dem grünen Stift. Am Horizont dunkler. Zum unteren Bildrand hin heller. Wieder in gleichmäßigen Strichen.

Schritt 8. Wasche die Wiese aus. Von unten nach oben. Der grüne Verlauf ist fertig.

Schritt 9. Warte weitere 10 Minuten. Alles muss trocken sein.

Schritt 10. Setze mit dem dunkelbraunen oder schwarzen Stift kleine Baumsilhouetten auf den Horizont. Trocken. Nicht mehr verwaschen. Zwei bis drei Striche pro Baum. Fertig ist dein erstes kleines Landschaftsbild.

Wenn du weitere Motive suchst schau in meine Sammlung Aquarell malen Ideen. Dort findest du über 40 Vorschläge sortiert nach Themen.

Landschaftsbild mit Farbverlaufshimmel - mit Aquarellstiften gemalt
Landschaftsbild mit Farbverlaufshimmel – mit Aquarellstiften gemalt

Tipps für besonders schöne Ergebnisse

Ein paar kleine Tricks machen einen großen Unterschied. Merk sie dir für alle künftigen Bilder.

Papier richtig fixieren. Kleb dein Papier an den vier Ecken mit Kreppband auf ein festes Brett. So kann es sich beim Verwaschen nicht wellen. Nach dem Trocknen ziehst du das Klebeband ab. Ein sauberer weißer Rand bleibt als natürlicher Rahmen.

Stifte immer spitzen. Eine spitze Mine gibt feine Linien. Eine stumpfe Mine gibt breite unpräzise Striche. Ein guter Anspitzer für Aquarellstifte wird oft unterschätzt. Es gibt Anspitzer speziell für dicke Stifte. Diese schonen die weichen Minen.

Richtiger Wasserstand am Pinsel. Der Pinsel soll gerade so feucht sein dass ein Tropfen an der Spitze hängt. Nicht mehr. Streiche ihn immer am Glasrand ab. Zu viel Wasser ruiniert jede Farbfläche.

Trockenzeiten einhalten. Zwischen jeder Wasserschicht warten. Mindestens 10 Minuten bei Zimmertemperatur. Ein Föhn auf niedriger Stufe beschleunigt das. Aber nicht zu heiß und nicht zu nah dran. Sonst blättert die Farbe.

Immer erst helle Farben. Dann dunkle. Diese Regel gilt bei jedem Aquarellmotiv. Du kannst später jederzeit dunkler werden. Aber nie wieder heller.

Aquarellstifte kombinieren mit anderen Materialien

Aquarellstifte sind der ideale Mischer. Sie passen zu fast allem was du sonst zum Zeichnen benutzt. Vier Kombinationen lohnen sich besonders.

Kombinieren mit normalen Buntstiften. Male die verwaschenen Bereiche zuerst mit dem Aquarellstift. Nach dem Trocknen setzt du feine Details mit einem normalen Buntstift. Ein normaler Buntstift ist wachshaltig. Er sitzt fest auf der schon getrockneten Aquarellfläche.

Kombinieren mit Fineliner. Erst die Fineliner-Zeichnung. Danach die Fläche mit Aquarellstift kolorieren und verwaschen. Achte darauf dass der Fineliner wasserfest ist. Sonst verläuft die schwarze Linie beim Verwaschen. Ein Sakura Pigma Micron oder ein Faber-Castell Pitt Artist Pen ist eine gute Wahl.

Kombinieren mit Aquarellfarben aus dem Kasten. Sehr beliebt in Skizzenbüchern. Große Flächen wie Himmel oder Hintergrund malst du mit dem Aquarellkasten. Kleine Details und feine Linien setzt du mit dem Aquarellstift. So sparst du Zeit und bekommst präzise Ergebnisse.

Kombinieren mit weißem Gelstift. Nach dem Trocknen setzt du mit einem weißen Gelstift kleine Highlights. Das gibt Sternenpunkte oder Lichter in den Augen eines Tieres. Kleine Details mit großer Wirkung.

Häufige Fragen zum Malen mit Aquarellstiften

Kann man Aquarellstifte auch trocken benutzen?

Ja das geht sehr gut. Trocken funktionieren sie wie ganz normale Buntstifte. Nur die Farbe wirkt etwas weicher als bei klassischen Buntstiften. Solange du kein Wasser dazu gibst bleiben sie eine reine Zeichnung. Erst durch das Wasser wird der Aquarelleffekt aktiviert.

Braucht man spezielles Papier für Aquarellstifte?

Ja. Normales Kopierpapier oder dünnes Zeichenpapier wellt sich sofort. Nimm Aquarellpapier mit mindestens 200 Gramm pro Quadratmeter. Besser 300 Gramm. Für erste Skizzen reicht auch ein günstiger Aquarellblock aus dem Bastelladen.

Wie viel Wasser darf auf den Pinsel?

Der Pinsel soll feucht sein. Ein einzelner Tropfen an der Spitze ist ok. Wenn Wasser vom Pinsel abläuft ist es zu viel. Streich den Pinsel immer am Glasrand ab bevor du ihn zum Papier führst.

Warum werden meine Farben nach dem Verwaschen matt?

Meistens sind es zwei Gründe. Erstens zu viel Wasser. Zweitens zu häufiges Übermalen. Wenig Wasser und wenige saubere Züge geben leuchtende Ergebnisse. Tausche außerdem das Wasser aus sobald es trüb wird.

Kann ich Aquarellstifte auch für Details nutzen?

Ja. Trocken sind Aquarellstifte perfekt für feine Details. Für sehr feine Linien mit satter Farbe tauchst du die Spitze kurz in Wasser. Dann zeichnest du wie mit einem Fineliner mit dickem Farbauftrag.

Muss ich vorher zeichnen können?

Nein. Für einfache Motive wie Blätter Blumen oder Landschaften reicht eine leichte Bleistiftskizze. Bei komplexeren Motiven hilft eine Vorlage zum Nachmalen als sichere Grundlage.

Wie lagere ich meine Aquarellstifte richtig?

Liegend in einer Metallbox oder in einer Stiftrolle. Nicht senkrecht mit der Spitze nach unten. So bleibt die Mine gerade und bricht nicht.

Kann ich Aquarellstifte im Regen oder draußen benutzen?

Im Prinzip ja. Aber sobald echtes Regenwasser aufs Papier trifft laufen die Farben unkontrolliert. Für draußen empfehle ich einen Wasserpinsel und ein wettergeschütztes Skizzenbuch.

Dein nächster Schritt

Du hast jetzt alles zusammen. Techniken. Übungen. Fehlerlisten. Tipps. Jetzt fehlt nur noch der Anfang.

Nimm dir heute Abend zwanzig Minuten. Fang mit der ersten Übung an. Das einfache farbige Blatt. Es gelingt fast immer. Und du siehst sofort was Aquarellstifte können.

Merke dir diese Seite für später. Jede Übung baut auf der vorherigen auf. Nach den drei Bildern hast du ein gutes Gefühl für den Umgang mit den Stiften. Der Rest kommt mit der Übung.

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