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Galerien, Tipps und Tricks über die Aquarellmalerei

Breiter Aquarellpinsel

Sonntag, 08.11.2009 von Kolinsky

Für größere Malflächen ist ein herkömmlicher Rundpinsel nicht gerade optimal. Hier ist ein breiter Aquarellpinsel meist wesentlich effektiver. Besonders wenn das Papierformat eine bestimmte Größe überschreitet ist ein breiterer Pinsel absolut notwendig. Ein Himmel ist mit einem breiten Pinsel wesentlich schneller malbar. Insbesondere bei Naßtechniken ist Schnelligkeit oft für ein gelungenes Ergebnis verantwortlich.

Fächerpinsel

Sonntag, 08.11.2009 von Kolinsky

Ein Fächerpinsel in der Aquarellmalerei? Warum nicht? Manch Aquarellmaler benutzen einen Fächerpinsel für Details in der Natur- und Landschaftsmalerei. Mir sind bisher Fächerpinsel mit Synthetikfasern und Dachshaaren bekannt. Da ich bisher nur einen mit Synthetikfasern bei meinem Fachhändler erhielt kann ich logischerweise keinen Vergleich anstellen.

Schlepperpinsel

Sonntag, 08.11.2009 von Kolinsky

Ein weiterer interessanter Pinsel für die Aquarellmalerei ist der Schlepperpinsel. Er hat einen relativen langen Schweif mit Pinselhaaren. Die meisten Schlepperpinsel sind aus Synthetikfasern.

Rotmarder-Kolinsky-Aquarellpinsel

Sonntag, 08.11.2009 von Kolinsky

Die klassischen Aquarellpinsel sind meist aus Rotmarderhaaren. Diese haben die Fähigkeit eine relativ hohe Menge an Wasser aufzunehmen. So muß der Maler nicht permanent die Farbe neu aufnehmen. Inspesondere bei größer anzulegenden Farbflächen ist dies ein sehr großer Vorteil. Ein weiterer Vorteil ist bei entsprechender Pflege die lange Lebensdauer eines guten Rotmarderpinsels.

Die Steigerung ist ein Rotmarder Kolinsky Aquarellpinsel. Er stammt vom Schwanz von männlichen Rotmardern aus Sibirien. Diese Haare sind noch feiner und haben eine noch hörere Wasseraufnahmefähigkeit. Ist ein Rotmarderpinsel bereits recht teuer, darf man für einen Kolinsky etwa das doppelte bezahlen. Qualität hat eben seinen Preis. Ein weiterer Vorteil ist das sich die hochwertigen Pinsel im naßen Zustand immer eine feine Spitze haben. So kann man auch mit einem relativ großen Pinsel sehr gut Details malen.

Borstenpinsel

Sonntag, 08.11.2009 von Kolinsky

Normalerweise wird ein Borstenpinsel für die Acryl- oder Ölmalerei verwendet. Die relativ starren Borsten haben für die Aquarellmalerei eine viel zu geringe Wasseraufnahmefähigkeit. Dies bedeutet das er sich kaum für eine fließende Aquarelltechnik eignet.

Trotzdem gibt es einige Maltechniken wo ein Borstenpinsel auch in der Aquarellmalerei kontrollierter ein gezieltes Malergebnis bringen kann! Gerade in der Aquarelmalerei sollte man sich nicht so an irgendwelche Techniken oder Vorgaben halten. Zur künstlerischen Kreativität gehört auch der Einsatz unkonventioneller Malmittel.

Borstenpinsel

Aquarellpapier Echt-Bütten 200 g/m²

Sonntag, 18.10.2009 von Kolinsky

Büttenpapier wird mit Rundsieben aus Naturfilzen hergestellt. Es hat meist eine sehr hohe Wasseraufnahmefähigkeit. Dadurch sind solche Papiere meist sehr gut für alle Naßtechniken in der Aquarellmalerei geeignet. Von Hahnemühle habe ich bisher nur das Echt-Bütten 200 g/m² getestet. Naßtechniken gelingen selbst dem noch Ungeübten sehr gut.

Echt-Büttenl

Allerdings sind die 200 g/m² für großflächige Naßtechniken nicht immer optimal. Trotz Rundumverleimung bei den Blöcken kann das Papier durch die hohe Feuchtigkeit Wellen schlagen. Hier sollte man insbesondere bei den Größeren Formaten lieber zu den schwereren Papieren greifen. Auch Hahnemühle bietet hier Papergewichte von 300, 400 und sogar 600 g/m² an. Diese sind schwer genug um genügend Wasser ohne Wellenschlag aufnehmen zu können.

Aquarellpapier Cornwall 450 g/m²

Sonntag, 18.10.2009 von Kolinsky

Ein weiteres Aquarellpapier das ich bisher ausprobiert habe ist das Cornwall 450 g/m² von Hahnemühle. Mit 450 g/m² hat es sozusagen Kartondicke.  Dies wirkt sich logischerweise auf einen höheren Preis aus, hat aber im Gegenzug wesentlich mehr Vorteile.

Cornwall

Durch die Dicke des Papiers ist es hervoragend für die meisten Naßtechniken geeignet. Ein wellen des Papieres wird unterbunden und so wird ein gleichmäßiger Farbverlauf gewährleistet. Auch die Planlage ist nach dem trocknen hervorragend. Was mir persönlich am besten gefällt ist das sehr helle Weiß, was die Farben intensiver wiedergeben kann. Ein weiterer Vorteil der Dicke ist das dadurch Auswaschtechniken oder Fehler noch relativ gut durch auswaschen realisiert bzw. korrigiert werden können.

Aquarellpapier Veneto 325 g/m² rauh

Samstag, 17.10.2009 von Kolinsky

Das Veneto habe ich bisher noch nicht großartig getestet. So weit mir bekannt gibt es dieses Aquarellpapier auch noch nicht so lange. Als kleines Werbegeschenk eines Verlages erhielt ich mal einen kleinen 10×10 cm Musterblock. Interessant finde ich das es auf beiden Seiten bemalt werden kann! Die Vorderseite ist mit einer leicht rauhen Oberfläche ähnlich wie bei manchen Büttenpapieren ausgestattet. Und die Rückseite hat eine relativ matte und feine Oberfläche. Der Hauptvorteil ist das man ein Papier mit zwei unterschiedlichen Charakteristiken hat und sich so die Bevorratung zweier einsparen kann.

Veneto

Aquarellpapier – Britannia matt 300 g/m²

Samstag, 17.10.2009 von Kolinsky

Die Auswahl an Aquarellpapieren ist oft sehr groß. Das Britannia matt hat ein Papiergewicht von 300 g/m² und ist somit bereits mit der erforderlichen Mindestdicke für Naßtechniken geeignet. Bei mir war es eines der ersten Aquarellpapiere mit dem ich recht gut bis sehr gut zurecht gekommen bin. Es ist für Trockenmaltechniken genauso geeignet wie für viele Naß-in-Naß-Maltechniken. Korrekturen können meist noch gut realisiert werden. Dadurch ist es auch sehr gut für den Einsteiger und noch nicht so Geübten geeignet.

Aquarellpapier – Torchon 275 rauh

Sonntag, 04.10.2009 von Kolinsky

Hahnemühle produziert seit über 420 (vierhundertzwanzig) Jahren Papiere. Ein Schwerpunkt ist die Herstellung sehr hochwertiger Papiere für Maler und Künstler. So gibt es auch eine sehr breite Palette für die Aquarellmalerei. Ja nach Könnerstufe und Maltechnik und persönlicher Vorliebe wird es hier starke Differenzen in den Vorliegen für ein Papier geben.

Torchon


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